Internat Spanien – Spaß und Disziplin am Mittelmeer

Spanisch ist als Weltsprache eine Schlüsselkompetenz, die im Laufe des Lebens und der Karriere viele Türen öffnen kann. Daher ziehen auch viele Eltern in Erwägung, ihre Kinder nicht auf ein englisches Internat zu schicken, sondern sie in Spanien Auslandserfahrungen sammeln zu lassen.

Internat Spanien – Kosten und Programmarten

Die Schüler können gemeinsam mit ihren Eltern entscheiden, ob sie für drei, fünf oder zehn Monate in Spanien leben und lernen möchten. Damit beginnt ihr Internat Spanien Aufenthalt entweder im September, Februar oder April. Von der Programmdauer hängen natürlich auch die Kosten ab. Ein kürzerer Zeitraum ist relativ gesehen teurer, da die sonstigen Gebühren dennoch anfallen. Für ein ganzes Schuljahr werden ca. 18.000€ fällig, für drei Monate dagegen 9.000€. In diesen Kosten sind Schuluniform, -material oder außerunterrichtliche Aktivitäten nicht enthalten. Die Schüler tragen übrigens in der Oberstufe, bei der Vorbereitung auf das Bachillerato (das spanische Abitur) keine Uniformen. Auch das monatliche Taschengeld ist im Grundpreis enthalten oder- sollte das Internat über die Ferien schließen- die Kosten für die Unterbringung in dieser Zeit. Hier haben Eltern die Wahl zwischen einer Gastfamilie oder zusätzlichem Sprachunterricht.

Unterbringung

Selbst an Eliteinternaten in Spanien ist es nicht üblich, dass die Schüler in Einzelzimmern untergebracht sind, sondern 3- oder 4-Bett-Zimmer sind die Regel. Dadurch leben die Schüler Tag und Nacht zusammen und werden zu einer eingeschworenen Gemeinschaft. Gleichzeitig kann es aber für introvertiertere Jugendliche eine Herausforderung sein, ständig von anderen umringt und nie allein zu sein. Positiv daran ist jedoch, dass man schnell Anschluss findet und Spanisch allgegenwärtig ist, sodass sicherlich auch bald die ersten Träume auf Spanisch folgen werden.

Zum Teil sind die spanischen Tagesschulen aber auch mit Gastfamilien verbunden, sodass die Schüler zwar den ganzen Tag in der Schule verbringen, aber doch abends zu ihren Gastfamilien zurückkehren. Dort haben sie höhere Chancen, ein Einzelzimmer und damit eine größere Privatsphäre zu haben. Damit können die Jugendlichen zusätzlich noch die Sitten und Traditionen, sowie das Familienleben der Spanier hautnah erleben. Der dadurch entstehende Austausch kann für beide Seiten eine große Bereicherung sein. Viele Internate in Spanien zeichnen sich durch eine konservative Prägung aus, sodass von den Gastschülern ein tadelloses Verhalten und Fleiß in der Schule erwartet wird. Gleichzeitig sind die Mitarbeiter aber auch sehr bemüht um ihre Gastschüler, wollen ihnen viel zeigen und treten ihnen ausgesprochen warmherzig entgegen. Für Gastschüler besteht natürlich die Herausforderung darin, sich auf einen anderen Alltag und neue Regeln einzulassen und die eigenen Gewohnheiten womöglich auch einzuschränken. Denn ohne Rücksicht und Respekt funktioniert der Aufenthalt in einer Gastfamilie nur beschränkt. Daher sollte man sich diesbezüglich vorher Gedanken machen, ob die Unterbringung in einer Gastfamilie in Frage kommt.

Schulprofile – Internate Spanien

Je nach Internatsschule variieren diese beträchtlich, so können sie (fremd)sprachliche, naturwissenschaftlich-technische oder sportliche Schwerpunkte setzen, u.a. gibt es auch Internate, deren Unterricht auf Englisch abgehalten wird. So wird auch ausländischen Schülern ohne Spanischkenntnisse die Chance gegeben, dem Unterricht zu folgen. Gleichzeitig erhalten sie aber natürlich auf sie zugeschnittenen Spanischunterricht, um ihnen zu ermöglichen, auch die Alltagskommunikation bzw. die Beziehungen mit ihren spanischen Mitschülern zu bewältigen und zu gestalten. Bei letzteren ist außerdem anzumerken, dass die Schüler oft bereits ab dem Kleinkindalter dieses Internat besuchen, ein Teil der Schüler sind jedoch auch immer Austauschschüler, die nur ein Jahr dort verbringen.

Je nach Profilschwerpunkt der Schule können die Jugendlichen sich auf Fremdsprachen konzentrieren oder auch im technischen Bereich beim Bau von Robotern Erfahrungen in einem sehr zukunftsträchtigen Bereich sammeln. Der Fremdsprachenunterricht wird oft von Muttersprachlern übernommen, dabei können die Schüler z.B. Englisch, Französisch, Schwedisch, Arabisch, Altgriechisch oder Latein lernen.

Freizeitprogramm

Darüber hinaus finden die Schüler auf dem weitläufigen Campus ihrer Privatschule in Spanien viele Angebote, um sich auch in ihrer Freizeit sinnvoll zu beschäftigen: Sport, Theater, Musik oder Literatur zählen dazu. Gerade für sportaffine Teenager ist dies ein Paradies. So können sie unter anderem neben Ballsportarten auch asiatische Kampfsportarten erlernen. Darüber hinaus haben einige Internat Spanien Programme einen musischen Schwerpunkt, sodass sie von ihren Schüler auch hier erwarten, dass sie sich im Orchester oder im Chor engagieren und hier etwas Talent mitbringen. Durch die dortigen Auftritte wird das Schulleben enorm bereichert und die gemeinsamen Momente bleiben den Schülern lange im Gedächtnis. Außerdem sind sie auch für ehemalige Schüler ein gern genutzter Anlass, ihrem Internat wieder einen Besuch abzustatten.

Auch Spanien ist also eine lohnenswerte Option, um Auslandserfahrungen zu sammeln- es wird Zeit, sich zu bewerben!