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Ein typischer Tag an einem britischen Internat

Der Schulalltag an einem englischen Internat ist bestimmt von einem klar geregelten, straffen Tagesablauf. So beginnt jeder Tag mit einem Weckruf – meist gegen 7 Uhr. Im Anschluss folgt das gemeinsame Frühstück in der Mensa. Bevor schließlich der Unterricht beginnt, versammeln sich alle Schüler eines boarding houses oder die gesamte Schulgemeinschaft mit ihren Tutoren zu einer morgendlichen Registrierung. Häufig finden an katholischen Internaten auch morgendliche Gebete statt. Zudem werden diese Zusammenkünfte gern für Ankündigung und Informationen genutzt.

An Privatschulen in England ist der Unterrichtsbeginn später als in Deutschland üblich und beginnt meist erst gegen 9 Uhr. Die einzelnen Einheiten dauern dann je nach Fach zwischen 40 und 90 Minuten. Zudem sind die Klassen kleiner als in Deutschland. Für gewöhnlich werden 4 bis 12 Schüler in der Klasse unterrichtet.

Nach den ersten Unterrichtsstunden am Vormittag folgt der „Lunch Break“ im Speisesaal. Gegen 14 Uhr startet dann der Nachmittagsunterricht beziehungsweise die Teilnahme an verschiedenen AGs wie Rugby, Orchester, History, Töpfern, Reit- oder Klavierstunden (Freizeitaktivitäten an englischen Internaten). Für ausländische Schüler gibt es in vielen Internaten zudem die Chance zur Teilnahme an einem intensiven Englischkurs.

Nach dem Unterricht gegen 16 Uhr findet in der Regel ein tea break statt. Danach haben die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit an verschiedensten Sportangeboten wie Fußball, Tennis oder auch Golf teilzunehmen – diese sind freiwillig.

Im Anschluss folgt etwa gegen 18 Uhr das Abendessen. Danach machen die Schüler gemeinsam ihre Hausaufgaben oder bereiten sich in der sogenannten „Prep Time“ auf Prüfungen vor. Ab 21 Uhr beginnt die Freizeit. Diese kann mit Freunden auf ihren Zimmern oder in den Schulräumen verbracht werden. Ab etwa 22 Uhr ist Schlafens- und Ruhezeit. Davor wird noch einmal die Anwesenheit aller Schüler und Schülerinnen kontrolliert.

Die Wochenenden gestalten sich etwas freier. Die Schüler und Schülerinnen können selbst Unternehmungen planen oder auch auf die Angebote des Internats zurückgreifen – wie beispielsweise die Sporthallen, den Swimmingpool, das Art Center oder das Fotostudio nutzen. Einige Internate organisieren auch ein umfangreiches wie interessantes Ausflugsangebot, das die verschiedensten Interessenbereiche abdeckt. Gewöhnlich sind die Aufwendungen für Ausflüge nicht in den Studiengebühren enthalten.

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